Bahá'í-Kurzandacht

Die Hinwendung zu Gott im Alltag, das Nachdenken über und die Inspiration aus dem Wort Gottes können uns zu gemeinsamem Handeln motivieren.
Dabei richten wir unseren Blick fest auf das Wohl aller, um der zunehmenden Spaltung, Polarisierung und Entfremdung in der Gesellschaft zu begegnen.
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Glauben ist bewusste Erkenntnis um die schöpferische Kraft und die Sinnhaftigkeit unseres Lebens
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Glauben setzt eine selbständige Suche nach der Wahrheit mit reinem Herzen voraus
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Glaube wird nicht vererbt oder erzwungen, sondern nur durch eigene Erkenntnis zur Gewissheit
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Blinder Glaube ist wie eine Lampe ohne Licht, die keinen Weg zu erleuchten vermag.
Das Wesen des Glaubens ist, wenig Worte zu machen und eine Fülle von Taten aufzuweisen.
(Bahá'u'lláh: Worte der Weisheit)
Ausgehend von Gebeten/ Zitaten aus den Schriften der Bahá'í-Religion kommen wir miteinander ins Gespräch über die Dinge, die uns aktuell bewegen. Gestärkt mit Zuversicht und Mut können wir nach diesem kurzen Innehalten unseren Weg getrost weitergehen.
Die Schriften des Báb (Herold Bahá'u'lláhs, geboren am 20. Oktober 1819 in Shiraz/ Iran) und Bahá’u’lláhs (Stifter der Bahá'í-Religion, geboren am 12. November 1817 in Teheran/ Iran), ebenso wie die der Gottesoffenbarer anderer Religionen umfassen berührende, ausdrucksvolle Gebete, die in allen Lebenslagen geistige Kraft, Hoffnung und Trost spenden.

('Abdu'l-Bahá: ältester Sohn Bahá'u'lláhs und autorisierter Ausleger seiner Schriften, geboren am 23. Mai 1844 in Teheran/ Iran)